Unsere Marketing-Trends für 2016 - STOCKWERK2
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Unsere Marketing-Trends für 2016

Das Jahr 2015 hat uns wieder einmal gezeigt, dass sich die Kommunikations- und Werbewelt im Umbruch befindet. Viele bislang bewährte Strategien verlieren an Wirkung. Immer wieder neue Herausforderungen und Möglichkeiten kommen hinzu.

 

1. Content Marketing.

 

„Wer klug ist, denkt im Gespräch weniger an das, worüber er spricht, als an den, mit dem er spricht.“

Arthur Schopenhauer — Philosoph

 

Wir werden mit Informationen überflutet. Gleichzeitig lesen wir immer weniger. Usability-Tests ergeben, dass auf einer durchschnittlichen Webseite weniger als 20% der Texte tatsächlich gelesen werden. Wenn ich etwas bewegen möchte, reicht es nicht mehr dass, sondern wie ich etwas sage. Der Anspruch an Inhalte steigt. Starke Marken benötigen eine Brand Story, die Qualität nicht nur behauptet, sondern auch erlebbar macht. Hochwertige Inhalte werden zum entscheidenden Faktor. Wobei hochwertig nicht komplex oder anspruchsvoll bedeuten muss. Entscheidend ist der inhaltliche Mehrwert für den Nutzer. Mit aufdringlicher Werbung oder stereotypischen Aussagen kann man niemanden erreichen. Der Leser will je nach Kontext entweder begeistert, unterhalten oder informiert werden. Das setzt aber eine große Sensibilität gegenüber den Interessen und Bedürfnissen der Zielgruppe voraus.

Anlässlich des 85-jährigen Jubiläums der EWE haben wir ein Buch konzipiert, das das Jubiläum nicht huldigt, sondern die Geschichte des Unternehmens unterhaltsam aufbereitet und dabei zugleich kritisch reflektiert.

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2. User Experience.

 

„User Experience umfasst sämtliche Aspekte der Interaktion des Users. Mit dem Unternehmen, seinen Dienstleistungen und seinen Produkten.“

Jakob Nielsen — führender UI-Experte

 

Der Trend zu übersichtlichen, leicht zu bedienenden und großzügig gestalteten Websites ist unverkennbar. Onlineauftritte mit der Anmutung einer Datenbank, haben beim User keine Chance mehr. Nutzer möchten heutzutage nicht nur schlicht informiert, sondern auch angemessen emotional angesprochen werden. Promintestes Beispiel ist dafür Apple. Hier sind die Grenzen zwischen Funktionalität, Joy of Use und Statussymbol fließend. Apple hat die Herausforderungen spielend gelöst: wie gestalte ich Interfaces so, dass Sie dem Nutzer einen Mehrwert bringen, leicht bedienbar sind und die Benutzung sogar noch Spaß macht? Nahtlos, über alle Kanäle hinweg, als einheitliches Markenerlebnis.

Die neue Website der AWO Weser-Ems informiert nicht nur über das vielfältige Angebot der Organisation, sondern betont auch die auf der langen Arbeitertradition fußenden Werte der Gemeinschaft.

Responsives Webdesign für die AWO Weser-Ems

 

3. Weniger ist mehr.

 

„The Paradox of Choice: Why less is more.“

Barry Schwartz — amerik. Psychologe

 

Das Gefühl sich falsch zu entscheiden steigt mit der Anzahl der möglichen Entscheidungen! Größere Auswahl übt auf Menschen zwar eine deutlich größere Anziehungskraft aus und suggeriert große Wahlfreiheit. Andererseits hemmt sie auch Entscheidungen. Es gilt also eine Balance zwischen Interesse und Überforderung auszutarieren. Diesem Phänomen kommt in unserer reiz- und informationsüberfluteten Welt besondere Bedeutung zu. Ein starker Trend zur Entschleunigung ist erkennbar.

Die neue Website für Werfenweng im Salzburger Land ist nicht nur entschleunigt konzipiert, sondern bewirbt auch eine der führenden Destinationen für Slow Tourism in Europa.

Digital Branding im Redesign des neuen Corporate Designs von Werfenweng

 

4. Multichannel-Kommunikation.

 

„Um nachhaltig in den Köpfen zu bleiben, brauchen Marken heute einen erlebbaren, relevanten und glaubhaften Kern, mit dem sich Menschen verbunden fühlen.“

Marco Spies — Marketingexperte

 

Die Grenzen zwischen on- und offline verschwinden zunehmend. Nutzer unterscheiden in Ihren Ansprüchen mittlerweile nicht mehr zwischen Online- und Print-Medien. Gute Websites haben die Qualität einer hochwertigen Broschüre – und umgekehrt. Wir kaufen mit der gleichen Selbstverständlichkeit bei Amazon wie bei Rewe um die Ecke ein. Darüber hinaus werden Mobile Devices eine immer größere Rolle spielen. Das oberste Ziel dabei: Convenience – es dem Kunden so bequem wie möglich machen. Und für eine konsistente, glaubwürdige Markenführung sorgen: Kunden müssen ein Unternehmen von außen als Ganzes wahrnehmen.

Im Kreis Cloppenburg wohnen Deutschlands jüngste Bürger. Entsprechend jung präsentiert sich das im Kreis gelegene Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre und trägt damit bewusst zur Kommunikation eines verjüngten Images der Region bei. Insbesondere durch den vorbildlichen Onlineauftritt der Destination.

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5. Profilierung.

 

„Konzentriere dich auf das, was du wirklich kannst und engagiere jemanden fürs Marketing.“

Mitch Joel — Präsident der Digitalagentur Twist Image

 

Die Digitalisierung ermöglicht kleinen Akteuren sich mit Nischenangeboten national und weltweit zu positionieren. Google macht’ s möglich. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass sich auch kleine Anbieter zunehmend im globalen Wettbewerb befinden. Mit einem Bauchladen an Produkten, Leistungen und Services, in einer Welt, in der sich jedes Angebot nur wenige Mausklicks vom nächsten entfernt befindet, haben nur noch große Player eine Chance sich zu positionieren.

Die Fahrradmarke „Lehmkuhl 1906“ positioniert sich bewusst nur im norddeutschen Flachland. Die Geometrie der Rahmen ist ergonomisch perfekt auf den Einsatz im Flachland abgestimmt. Die robusten Räder trotzen auch den widrigen Witterungsbedingungen der Küste und sind als Verleihräder auf den Ostfriesischen Inseln hochbegehrt.

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